Wie fängt man so ein Turnier am besten nicht an?
Mit Chaos!
Leider haben wir uns daran ziemlich genau gehalten.
Wie sich bereits gegen 7 Uhr morgens herausstellte, waren die Startlöcher auf der SMS und auf den Scorekarten nicht identisch. Und damit nicht genug: Auch die Scorekarten für die erste und zweite Runde stimmten nicht überein. Um das Chaos perfekt zu machen, wurde von uns in der ganzen Aufregung auch noch ein Flight, der eigentlich auf der 1 starten sollte, irrtümlich auf die 2 geschickt.
Kurz gesagt: Es ist so ziemlich alles schiefgelaufen, was man sich für einen Turnierstart nur vorstellen kann.
Aber: Nichtsdestotrotz wurde gestartet – und danach lief es endlich so, wie wir uns das von Anfang an vorgestellt hatten: geschmeidig!
Kommen wir also zum eigentlichen Turnier.
Bei der diesjährigen Vierer-Clubmeisterschaft 2026 standen insgesamt 27 Löcher in drei verschiedenen Spielformen auf dem Programm:
- 1. Runde: Vierball
- 2. Runde: Klassischer Vierer
- 3. Runde: Klassischer Vierer mit Auswahldrive
Ein Format, das seit Jahren bekannt ist und trotzdem nichts von seiner Beliebtheit verloren hat.
Die ersten beiden Runden wurden direkt hintereinander gespielt. Nach dem Vierball ging es also ohne große Unterbrechung weiter mit dem klassischen Vierer.
Danach hatten sich alle eine kleine Pause redlich verdient. Doch bevor es in die dritte und entscheidende Runde ging, wurde noch einmal ordentlich durchgemischt: Die Flights wurden anhand der bisherigen Ergebnisse neu zusammengestellt. So ging es nach der Pause mit neuen Flight-Konstellationen und entsprechend neuer Spannung in die letzte Runde – den klassischen Vierer mit Auswahldrive.
1. Runde: Vierball
Die ersten eingereichten Scorekarten deuteten schnell darauf hin, dass man an diesem Tag Par oder sogar besser als Par spielen musste, um sich an die Spitze des Feldes zu setzen.
Schnell kamen die ersten starken Ergebnisse mit 31 und 32 Schlägen herein. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Wenig später wurden bereits die ersten Par-Runden mit 29 Schlägen eingereicht.
Ein echter Traumstart für die führenden Teams! Damit hatten sie zunächst einmal die Gelegenheit, sich entspannt zurückzulehnen und die weiteren Flights von ganz oben auf der Ergebnisliste zu beobachten. Die Messlatte war damit früh gesetzt – und für die nachfolgenden Teams war klar: Wer hier um die Führung mitspielen wollte, musste ordentlich Gas geben.
2. Runde: Klassischer Vierer
Die zweite Runde – der klassische Vierer – hatte außergewöhnlich viel Zündstoff.
Das Prinzip ist schnell erklärt: Ein Partner schlägt an den geraden Bahnen ab, der andere an den ungeraden Bahnen. Danach wird immer abwechselnd weitergespielt. Vertrauen in den Partner, eine gute Strategie und natürlich ein möglichst solides Spiel sind hier besonders wichtig.
Und genau hier zeigte sich, wie anspruchsvoll diese Spielform sein kann: Bis auf ein einziges Team benötigten alle Mannschaften im klassischen Vierer mehr Schläge als noch in der ersten Runde. Der klassische Vierer machte seinem Ruf also alle Ehre und sorgte für ordentlich Bewegung in der Ergebnisliste. Nur ein Team konnte sich dieser Entwicklung entziehen – und bewies damit, dass man auch in dieser anspruchsvollen Spielform richtig stark scoren kann.
3. Runde: Vierer mit Auswahldrive
Vor der letzten und entscheidenden Runde wurden die Flights noch einmal neu zusammengestellt. Die führenden Teams sollten nun direkt gegeneinander spielen – schließlich wollte man nicht nur wissen, was auf der Ergebnisliste passiert, sondern die Konkurrenz auch ganz genau beobachten können.
Die Ausgangslage versprach dabei jede Menge Spannung: Zwischen dem ersten und dem achten Team lagen gerade einmal sieben Schläge. Nicht gerade viel bei einer letzten Runde, in der noch alles möglich war!
Zusätzlich qualifizierten sich die acht besten Teams für das Team-Matchplay. Es gab also keine Zeit zum Verschnaufen und erst recht keine Möglichkeit, einfach nur vor sich hinzuträumen.
Stattdessen wartete auf unsere Teilnehmer noch eine kleine zusätzliche Herausforderung von oben: Eine sanfte, aber durchaus wasserreiche Regendusche sorgte für die nötige Erfrischung. Golf unter erschwerten Bedingungen also – aber davon ließ sich natürlich niemand aufhalten.
Am Ende setzte sich ein Team durch, das über alle drei Runden hinweg nahezu fehlerfreies Golf zeigte:
Henning H. und Thorsten B. sicherten sich nach drei starken Runden verdient das Gold der 4er-Clubmeisterschaft 2026!
Wir ehren eure Leistung und huldigen eurem Können. Herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Clubmeisterschaft!










