Speisekarte

Race to Apeldör – die Zweite.


Geplant für Mitte Mai. Der Plan klang eigentlich hervorragend: saftige Grüns, angenehme Temperaturen und vielleicht noch eine sanfte, kühlende Brise, die den Spielern beim Gang über den Platz wohltuend um die Nase weht. Ein rundum schönes Turnier sollte es werden.

Mitnichten!

Statt Frühlingsgefühlen gab es Thermounterwäsche. Kaum ein Teilnehmer wagte sich ohne mehrere Kleidungsschichten auf die Runde. Selbst im Büro wurde gefroren – aber wir leiden still. Dazu peitschte ein frostig kalter Wind aus allen Richtungen gleichzeitig über die Anlage. Wer hätte gedacht, dass so etwas überhaupt möglich ist? Der Regen... erschaudernd.

Und auch die Grüns konnten mit den ursprünglichen Mai-Träumen noch nicht ganz Schritt halten. Das Wetter der vergangenen Monate hat sie deutlich ausgebremst. Doch all dieser meteorologische Unsinn interessierte unsere Spieler nicht einmal peripher.

Sie gingen raus, spielten, was das Zeug hielt, kämpften sich Bahn für Bahn durch Wind und Kälte und putteten die Bälle zielsicher – wenn auch leicht hoppelnd – ins Loch. Geht doch.

Am Ende zeigte sich einmal mehr: Wahre Golfer lassen sich weder von Temperaturen noch von Windböen beeindrucken. Race to Apeldör die Zweite war vielleicht kein sommerlicher Genuss, dafür aber ein Turnier mit Charakter, guter Laune und jeder Menge Durchhaltevermögen. Genau so bleibt es in Erinnerung.

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